Alle wichtigen Fachbegriffe rund um Bestellsysteme, Kassensysteme und digitale Gastronomie — einfach und verständlich erklärt.
Aggregator
Ein Aggregator ist eine Plattform, die Angebote vieler Restaurants bündelt und Kunden eine zentrale Bestellmöglichkeit bietet — zum Beispiel Lieferando, Wolt oder Uber Eats.
Aggregatoren übernehmen Marketing und Auslieferung, verlangen dafür aber Provisionen von 15–30 % pro Bestellung. Restaurants geben dabei Kundendaten und Markenhoheit an die Plattform ab. Ein eigenes Bestellsystem ist die provisionsfreie Alternative.
Eine API (Application Programming Interface) ist eine Schnittstelle, über die Software-Systeme miteinander kommunizieren und Daten austauschen.
In der Gastronomie verbinden APIs beispielsweise das Bestellsystem mit dem Kassensystem, dem Bondrucker oder externen Zahlungsanbietern. Gut dokumentierte APIs ermöglichen nahtlose Integrationen ohne manuelle Zwischenschritte.
Apple Pay und Google Pay sind mobile Bezahldienste, mit denen Kunden kontaktlos per Smartphone oder Smartwatch bezahlen.
Die Wallet-Zahlung gewinnt in der Gastronomie stark an Bedeutung: Sie ist schneller als Kartenzahlung, benötigt keine PIN-Eingabe bei kleinen Beträgen und wird vor allem von jüngeren Zielgruppen bevorzugt. Bestellsysteme und EC-Terminals sollten beide Dienste unterstützen.
Ein Barcode-Scanner liest Strich- oder QR-Codes von Produkten und überträgt die Artikelinformation direkt an das Kassensystem.
In der Gastronomie werden Barcode-Scanner vor allem in Betrieben mit Einzelhandelsanteil eingesetzt — etwa Bäckereien mit verpackten Produkten oder Hotels mit Minibar-Abrechnung. Die automatische Artikelerkennung reduziert Eingabefehler und beschleunigt den Kassiervorgang.
Ein Bestellsystem ist eine Software, über die Restaurants Online-Bestellungen entgegennehmen — per Web-App, QR-Code oder Telefon.
Moderne Bestellsysteme wie GastroSystem bieten eine eigene Web-App mit dem Branding des Restaurants. Kunden bestellen direkt beim Restaurant, ohne Umweg über Drittplattformen. Das spart Provisionen und gibt dem Gastronom volle Kontrolle über Kundendaten und Preise.
Ein Bondrucker ist ein Thermodrucker, der Bestellungen automatisch auf Papier ausdruckt — für die Küche, den Tresen oder die Auslieferung.
Moderne Bondrucker sind per Bluetooth oder WLAN mit dem Bestellsystem verbunden. Sobald eine neue Bestellung eingeht, wird der Bon automatisch gedruckt. Empfohlen werden Epson-Thermodrucker für ihre Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit.
Der Break-even-Punkt bezeichnet den Umsatz, ab dem ein Restaurant seine Fixkosten deckt und beginnt, Gewinn zu erwirtschaften.
Zur Berechnung werden alle Fixkosten (Miete, Personal, Versicherung, Software) durch die durchschnittliche Deckungsbeitragsquote geteilt. Ein niedriger Break-even bedeutet weniger Risiko. Provisionsfreie Bestellsysteme senken den Break-even, weil sie die variablen Kosten pro Bestellung reduzieren.
Die Bruttomarge gibt an, welcher Prozentanteil des Umsatzes nach Abzug des Wareneinsatzes übrig bleibt.
Eine Bruttomarge von 65–75 % ist in der Gastronomie ein guter Richtwert. Sie wird berechnet als (Umsatz − Wareneinsatz) ÷ Umsatz × 100. Plattformen wie Lieferando senken die effektive Bruttomarge durch ihre Provisionen erheblich — ein eigenes Bestellsystem hilft, sie zu schützen.
Ein Chargeback ist die Rückbuchung einer Kartenzahlung durch die Bank des Karteninhabers — meist aufgrund einer Kundenreklamation.
Chargebacks können für Gastronomen teuer werden: Neben dem Bestellwert fallen Bearbeitungsgebühren von 15–50 Euro an. Häufige Gründe sind nicht erhaltene Lieferungen oder fehlerhafte Beträge. Ein lückenloser Bestellnachweis im System ist der beste Schutz gegen ungerechtfertigte Rückbuchungen.
Click & Collect bezeichnet die Online-Vorbestellung von Speisen mit anschließender Selbstabholung im Restaurant.
Für Gastronomen ist Click & Collect ein margenstarker Vertriebskanal: Es fallen keine Lieferkosten oder Plattformprovisionen an. Kunden bestellen bequem per App oder Web, das Restaurant bereitet die Bestellung zeitgenau vor. Die Integration ins Bestellsystem ermöglicht Zeitfenster-Auswahl und automatische Statusbenachrichtigungen.
Der Customer Lifetime Value (CLV oder LTV) ist der prognostizierte Gesamtumsatz, den ein einzelner Kunde über die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung generiert.
In der Gastronomie berechnet sich der CLV aus durchschnittlichem Bestellwert × Bestellhäufigkeit × erwarteter Kundenlebensdauer. Ein Stammgast mit 25 Euro pro Bestellung, 2× monatlich, über 3 Jahre generiert einen CLV von 1.800 Euro. Treueprogramme und Push-Benachrichtigungen steigern den CLV messbar.
Eine Dark Kitchen (auch Ghost Kitchen oder Cloud Kitchen) ist eine Küche, die ausschließlich für Lieferbestellungen produziert — ohne eigenen Gastraum.
Dark Kitchens optimieren Kosten, da Miete und Personal für den Service-Bereich entfallen. Sie sind besonders auf ein effizientes Bestellsystem und eine gute Fahrerverwaltung angewiesen, da der gesamte Umsatz über Lieferungen läuft.
Der Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und den variablen Kosten eines Gerichts — also der Betrag, der zur Deckung der Fixkosten beiträgt.
Für Gastronomen ist der Deckungsbeitrag pro Gericht aussagekräftiger als der reine Verkaufspreis. Ein Gericht mit 15 Euro und 3 Euro Wareneinsatz hat einen höheren Deckungsbeitrag (12 Euro) als eines mit 25 Euro und 15 Euro Wareneinsatz (10 Euro). Digitale Speisenkalkulation macht diese Optimierung einfach.
Die DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) ist der Branchenverband der Hotellerie und Gastronomie in Deutschland mit rund 65.000 Mitgliedern.
Die DEHOGA vertritt die Interessen der Branche gegenüber der Politik, bietet Rechtsberatung und veröffentlicht Branchenstatistiken. Für Gastronomen ist die DEHOGA-Mitgliedschaft eine wichtige Informationsquelle zu Themen wie Arbeitsrecht, Hygiene und Steuerrecht.
Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) ist die europäische Verordnung zum Schutz personenbezogener Daten, die seit Mai 2018 gilt.
Für Restaurants bedeutet die DSGVO: Kundendaten dürfen nur mit Einwilligung gespeichert, müssen sicher verwahrt und auf Anfrage gelöscht werden. Ein eigenes Bestellsystem gibt dir volle Kontrolle über die DSGVO-konforme Verarbeitung — im Gegensatz zu Aggregatoren, wo die Daten bei der Plattform liegen.
Ein EC-Terminal (auch Kartenlesegerät) ist ein Gerät zur Annahme von Kartenzahlungen — per Girocard, Kreditkarte oder kontaktlos via NFC.
EC-Terminals können stationär am Tresen oder mobil als Handheld-Gerät eingesetzt werden. Die Integration mit dem Kassensystem ermöglicht automatische Betragsübertragung und vereinfacht die Abrechnung. Achten Sie auf Transaktionsgebühren, die je nach Anbieter zwischen 0,2 % und 1,9 % liegen.
Fahrerverwaltung ist die digitale Organisation von Lieferfahrern — inklusive Einsatzplanung, GPS-Tracking und Routenoptimierung.
FahrerSystem bietet eine spezialisierte Fahrerverwaltung für Restaurants: Echtzeitposition aller Fahrer, automatische Routenplanung, Statusupdates für Kunden und Integration mit dem Bestellsystem. Das reduziert Lieferzeiten und verbessert das Kundenerlebnis.
Bei einer Flatrate zahlt der Gastronom einen festen monatlichen Betrag — unabhängig von der Anzahl der Bestellungen oder dem Umsatz.
Im Gegensatz zum Provisionsmodell der Aggregatoren (15–30 % pro Bestellung) bietet ein Flatrate-Modell Planungssicherheit. GastroSystem kostet beispielsweise 299 €/Monat, egal ob 10 oder 1.000 Bestellungen eingehen.
Gastronomie-Software ist ein Oberbegriff für alle digitalen Werkzeuge, die den Betrieb eines Restaurants unterstützen — von Bestellsystemen über Kassensysteme bis hin zu Reservierungstools.
Moderne Gastronomie-Software integriert Bestellannahme, Kassenführung, Speisekartenverwaltung, Fahrerdisposition und Kundenanalyse in einer Plattform. GastroSystem, FahrerSystem und KundenSystem bilden zusammen ein solches integriertes Ökosystem.
Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form) regeln die digitale Buchführung und Belegarchivierung.
Für Gastronomen bedeutet GoBD: Alle digitalen Aufzeichnungen — Kassendaten, Rechnungen, Stornos — müssen unveränderbar, nachvollziehbar und maschinell auswertbar gespeichert werden. Ein GoBD-konformes Kassensystem archiviert diese Daten automatisch.
GPS-Tracking ist die Echtzeit-Ortung von Lieferfahrern per Satellitennavigation, um Lieferstatus und Routen zu verfolgen.
Mit GPS-Tracking können Restaurants die Position aller Fahrer in Echtzeit auf einer Karte sehen. Kunden erhalten automatische Statusupdates zur Lieferung. FahrerSystem nutzt GPS-Tracking für intelligente Routenoptimierung und genaue Lieferzeitprognosen.
Eine iPad-Kasse ist ein Kassensystem, das auf einem Apple iPad läuft und als kostengünstige Alternative zu klassischen Registrierkassen dient.
iPad-Kassen bieten eine intuitive Bedienoberfläche, geringen Platzbedarf und flexible Einsatzmöglichkeiten. Sie werden häufig mit Cloud-Anbindung betrieben, sodass Umsatzdaten in Echtzeit verfügbar sind. Voraussetzung ist eine stabile Internetverbindung und ein TSE-Modul für die Fiskalkonformität.
Eine Kassenlade ist ein abschließbares Geldfach, das mit dem Kassensystem verbunden ist und sich automatisch bei Bargeldtransaktionen öffnet.
Moderne Kassenladen werden per USB oder Kick-Kabel an den Bondrucker angeschlossen. Sie öffnen sich automatisch, wenn eine Bargeldzahlung abgeschlossen wird. Für Restaurants mit hohem Bargeldanteil ist eine robuste Kassenlade mit mehreren Münz- und Scheinfächern wichtig.
Die Kassennachschau ist eine unangemeldete Prüfung durch das Finanzamt, bei der die ordnungsgemäße Kassenführung vor Ort kontrolliert wird.
Seit 2018 dürfen Finanzbeamte ohne Vorankündigung die Kassenführung überprüfen — inklusive TSE, Z-Bons und digitaler Aufzeichnungen. Wer nicht GoBD-konform arbeitet, riskiert Hinzuschätzungen zum Umsatz. Ein zertifiziertes Kassensystem mit TSE schützt vor Beanstandungen.
Die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) schreibt seit 2020 vor, dass elektronische Kassensysteme in Deutschland mit einer zertifizierten Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet sein müssen.
Die KassenSichV ist Teil der steuerrechtlichen Anforderungen an Kassensysteme. Jede Transaktion muss manipulationssicher protokolliert und für Betriebsprüfungen digital vorgehalten werden. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 25.000 Euro.
Ein Kassensystem (POS-System) ist die zentrale Software für die Abwicklung von Zahlungen, Bon-Erstellung und Umsatzerfassung in der Gastronomie.
Moderne Kassensysteme in der Gastronomie sind cloudbasiert und laufen auf Tablets oder Smartphones. Sie umfassen Zahlungsabwicklung, Tischverwaltung, Umsatzberichte und TSE-Konformität. GastroSystem integriert das Kassensystem direkt mit dem Bestellsystem.
Ein KDS (Kitchen Display System) ist ein digitaler Bildschirm in der Küche, der eingehende Bestellungen in Echtzeit anzeigt und den Papierbon ersetzt.
KDS-Systeme organisieren Bestellungen nach Priorität, zeigen Zubereitungszeiten an und ermöglichen es der Küche, Bestellungen als fertig zu markieren. Das reduziert Fehler, spart Papier und verbessert die Kommunikation zwischen Service und Küche.
Kundenbindung bezeichnet alle Maßnahmen, die Stammkunden langfristig an ein Restaurant binden — etwa Treueprogramme, personalisierte Angebote oder regelmäßige Kommunikation.
KundenSystem bietet spezialisierte Kundenbindungs-Tools für Restaurants: Treuepunkte, automatisierte Angebote basierend auf Bestellhistorie, Push-Benachrichtigungen und Kundensegmentierung. Effektive Kundenbindung senkt Akquisitionskosten und erhöht den Customer Lifetime Value.
Kundendaten sind alle Informationen über deine Gäste — Name, Kontakt, Bestellhistorie, Vorlieben und Feedback.
Bei Aggregatoren wie Lieferando gehören Kundendaten der Plattform. Mit einem eigenen Bestellsystem behältst du volle Kontrolle: Du siehst, wer bestellt, was beliebt ist und kannst gezielt Stammkunden ansprechen. Das ist die Grundlage für effektive Kundenbindung und DSGVO-konformes Marketing.
Eine Lieferplattform ist ein Online-Marktplatz, auf dem Kunden bei verschiedenen Restaurants bestellen können — die Plattform übernimmt Vermittlung und oft auch die Auslieferung.
Bekannte Lieferplattformen in Deutschland sind Lieferando, Wolt und Uber Eats. Sie bieten Reichweite, kosten aber Provisionen und geben Restaurants keine Kontrolle über Kundendaten. Viele Restaurants nutzen Lieferplattformen parallel zu ihrem eigenen Bestellsystem.
Lieferzonen sind geografisch definierte Bereiche, in die ein Restaurant liefert — mit individuellen Mindestbestellwerten und Liefergebühren pro Zone.
Ein gutes Bestellsystem erlaubt flexible Lieferzonen: Kerngebiet ohne Gebühr, erweiterte Zonen mit Aufpreis, und Ausschlussgebiete. GastroSystem unterstützt beliebig viele Lieferzonen mit individuellen Regeln pro Standort.
Die LMIV (Lebensmittelinformationsverordnung) verpflichtet Gastronomen, Allergene und Zusatzstoffe in ihren Speisen für Kunden sichtbar zu kennzeichnen.
Die EU-Verordnung 1169/2011 schreibt die Deklaration von 14 Hauptallergenen vor — sowohl auf der Speisekarte als auch bei mündlicher Beratung. Digitale Speisekarten in Bestellsystemen können Allergene automatisch anzeigen und erleichtern die Einhaltung.
Multi-Standort-Verwaltung ist die zentrale Steuerung mehrerer Restaurantfilialen über ein einziges System — mit separaten Einstellungen pro Standort.
Für Restaurant-Ketten und Franchise-Betriebe ist Multi-Standort-Verwaltung essenziell: Jeder Standort hat eigene Speisekarte, Öffnungszeiten, Lieferzonen und Mitarbeiter, aber alles wird über ein zentrales Dashboard verwaltet. GastroSystem unterstützt beliebig viele Standorte.
In der Gastronomie gilt der ermäßigte Steuersatz von 7 % für Speisen zum Mitnehmen und der reguläre Satz von 19 % für den Vor-Ort-Verzehr.
Die korrekte Zuordnung des Mehrwertsteuersatzes ist für Gastronomen essenziell. Getränke unterliegen immer 19 %, Speisen variieren je nach Verzehrort. Moderne Kassensysteme berechnen die MwSt automatisch basierend auf der Bestellart (Lieferung, Abholung, Vor-Ort).
PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard) ist ein Sicherheitsstandard für alle Unternehmen, die Kreditkartendaten verarbeiten oder speichern.
Gastronomen, die Kartenzahlungen akzeptieren, müssen PCI-DSS-konform arbeiten. In der Praxis wird die Compliance meist über den Zahlungsanbieter (z. B. Stripe, SumUp) abgedeckt, der die Kartendaten tokenisiert. Speichern Sie niemals Kartennummern in eigenen Systemen.
Die Personalkostenquote gibt den Anteil der Personalkosten am Gesamtumsatz an und ist eine der wichtigsten Kennzahlen in der Gastronomie.
Ein gesunder Wert liegt in der Gastronomie zwischen 30 und 40 %. Gemeinsam mit dem Wareneinsatz bildet sie den sogenannten Prime Cost (idealerweise unter 65 %). Digitale Tools wie automatische Bestellannahme, Self-Order-Terminals und KDS können die Personalkostenquote senken, ohne die Servicequalität zu beeinträchtigen.
POS steht für Point of Sale — der Ort, an dem eine Transaktion stattfindet. In der Gastronomie bezeichnet POS meist das elektronische Kassensystem.
Ein POS-System in der Gastronomie umfasst Hardware (Tablet, Terminal, Bondrucker) und Software (Kassenanwendung, Berichtswesen). Cloudbasierte POS-Systeme wie das von GastroSystem synchronisieren Daten in Echtzeit über alle Geräte und Standorte.
Eine Provision ist ein prozentualer Anteil am Bestellwert, den ein Restaurant an eine Lieferplattform zahlt — typischerweise zwischen 15 % und 30 %.
Bei 30 % Provision auf einen Bestellwert von 30 € gehen 9 € an die Plattform. Bei 100 Bestellungen pro Monat sind das 900 € — deutlich mehr als die Flatrate eines eigenen Bestellsystems. Die Provision ist der Hauptgrund, warum Restaurants auf eigene Systeme umsteigen.
Push-Benachrichtigungen sind Nachrichten, die direkt auf das Smartphone des Kunden gesendet werden — auch wenn die App nicht geöffnet ist.
Für Gastronomen sind Push-Benachrichtigungen ein kostenloser Marketingkanal mit hoher Öffnungsrate (40–60 %, verglichen mit 15–25 % bei E-Mails). Sie eignen sich für Tagesangebote, Bestellstatus-Updates und personalisierte Aktionen. Voraussetzung ist eine eigene App oder White-Label-Lösung.
QR-Code-Bestellung ermöglicht Gästen, direkt am Tisch per Smartphone zu bestellen — einfach QR-Code scannen, Speisekarte sehen, bestellen und bezahlen.
QR-Code-Bestellung spart Servicepersonal und beschleunigt den Bestellprozess. Der Gast scannt den Code am Tisch, sieht die digitale Speisekarte und bestellt direkt. Die Bestellung geht automatisch in die Küche. GastroSystem unterstützt QR-Bestellung als Ergänzung zu Liefer- und Abholbestellungen.
Der ROI (Return on Investment) eines eigenen Bestellsystems misst, wie schnell sich die Investition in ein provisionsfreies System durch eingesparte Plattformgebühren amortisiert.
Bei einem Flatrate-Bestellsystem für 299 Euro/Monat und Einsparungen von 15–30 % Provision auf jede Bestellung liegt der Break-even oft bereits im ersten Monat. Der ROI steigt mit jedem zusätzlichen Bestellvolumen, da keine variablen Kosten anfallen.
SaaS (Software as a Service) ist ein Modell, bei dem Software über das Internet bereitgestellt und per Abo bezahlt wird — ohne lokale Installation.
GastroSystem ist ein SaaS-Produkt: Du zahlst eine monatliche Gebühr und nutzt die Software über den Browser. Updates, Wartung und Hosting übernimmt der Anbieter. Das Gegenteil wäre On-Premise-Software, die du selbst installierst und wartest.
SCA (Strong Customer Authentication) ist eine EU-Vorschrift, die bei elektronischen Zahlungen eine Zwei-Faktor-Authentifizierung vorschreibt.
Seit der PSD2-Richtlinie müssen Online-Zahlungen über 30 Euro mit zwei unabhängigen Faktoren bestätigt werden — etwa Passwort plus Fingerabdruck. Für Gastronomen betrifft dies vor allem Online-Bestellungen mit Kartenzahlung. Moderne Zahlungsanbieter integrieren 3D Secure automatisch.
Ein Self-Order-Terminal ist ein Touchscreen-Kiosk, an dem Gäste ihre Bestellung selbstständig aufgeben und bezahlen können.
Self-Order-Terminals reduzieren Wartezeiten und Personalkosten, besonders in Quick-Service-Restaurants. Sie erhöhen den durchschnittlichen Bestellwert, da digitale Upselling-Vorschläge die Bestellgröße um 15–30 % steigern können. Die Geräte werden mit dem Kassensystem synchronisiert.
Die SEPA-Lastschrift ist ein europäisches Zahlungsverfahren, bei dem der Zahlungsempfänger den Betrag vom Bankkonto des Kunden einzieht.
Für Gastronomen ist SEPA-Lastschrift vor allem bei wiederkehrenden Zahlungen relevant — etwa für Software-Abonnements oder Lieferanten-Rechnungen. Im Endkundengeschäft wird sie seltener eingesetzt, da Online-Bestellungen meist per Karte oder Wallet bezahlt werden.
Die digitale Speisekarte ist die Online-Version des Menüs, die Kunden im Bestellsystem sehen — mit Kategorien, Produkten, Preisen, Extras und Varianten.
Eine gut strukturierte digitale Speisekarte ist entscheidend für den Bestellerfolg. Sie sollte übersichtlich sein, ansprechende Produktbilder zeigen und Extras wie Beilagen oder Größenvarianten anbieten. Änderungen in GastroSystem sind sofort live — keine Wartezeit auf Druckaufträge.
Die Speisenkalkulation ist die systematische Berechnung des Verkaufspreises eines Gerichts auf Basis von Wareneinsatz, Personalkosten und gewünschter Marge.
Eine saubere Kalkulation berücksichtigt Rohwarenkosten, Zubereitungsverluste (Schwund, Garverlust), Beilagen und Portionsgrößen. Als Faustregel gilt: Verkaufspreis netto = Wareneinsatz × Kalkulationsfaktor (typisch 3,0–4,0). Digitale Rezeptdatenbanken automatisieren diese Berechnung.
Eine digitale Stempelkarte ist ein Kundenbindungsinstrument, bei dem Gäste für jede Bestellung virtuelle Stempel sammeln und nach einer bestimmten Anzahl eine Belohnung erhalten.
Digitale Stempelkarten ersetzen die klassische Papier-Stempelkarte durch eine App-basierte Lösung. Vorteile: keine verlorenen Karten, automatische Erfassung über das Bestellsystem und Datenanalyse zum Bestellverhalten. Sie steigern nachweislich die Wiederkaufrate um 20–35 %.
Ein Treueprogramm belohnt wiederkehrende Kunden mit Punkten, Rabatten oder Gratisartikeln — je häufiger sie bestellen, desto mehr profitieren sie.
Digitale Treueprogramme sind effektiver als Stempelkarten: Sie laufen automatisch, sammeln Daten und können personalisierte Belohnungen ausspielen. KundenSystem bietet ein integriertes Treueprogramm, das direkt mit dem Bestellsystem verbunden ist.
Eine TSE (Technische Sicherheitseinrichtung) ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Modul, das Kassendaten manipulationssicher aufzeichnet.
Seit 2020 müssen alle elektronischen Kassensysteme in Deutschland eine zertifizierte TSE verwenden. Die TSE signiert jede Transaktion kryptografisch und speichert sie revisionssicher. Bei einer Kassenprüfung durch das Finanzamt müssen die TSE-Daten lückenlos vorliegen. GastroSystem ist TSE-ready.
Der Wareneinsatz bezeichnet die Kosten für alle Rohstoffe und Zutaten, die für die Zubereitung der Speisen eingekauft werden.
In der Gastronomie liegt ein gesunder Wareneinsatz typischerweise bei 25–35 % des Nettoumsatzes. Die Kennzahl ist entscheidend für die Preiskalkulation: Zu hoher Wareneinsatz drückt die Marge, zu niedriger kann auf Qualitätseinbußen hindeuten. Regelmäßige Inventuren und digitale Bestandsführung helfen bei der Kontrolle.
White-Label bedeutet, dass eine Software unter dem Branding des Kunden erscheint — mit eigenem Logo, eigenen Farben und eigener Domain.
Ein White-Label-Bestellsystem wie GastroSystem sieht für den Endkunden aus, als wäre es die eigene App des Restaurants. Kein GastroSystem-Branding, kein Hinweis auf den Softwareanbieter. Das stärkt die Markenidentität des Restaurants und schafft Vertrauen bei den Kunden.
Der Z-Bon (Tagesabschluss) ist ein gesetzlich vorgeschriebener Kassenbericht, der am Ende jedes Geschäftstags alle Einnahmen, Stornos und Zahlungsarten zusammenfasst.
Ein Z-Bon muss täglich erstellt und mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden. Er dient als Nachweis bei Betriebsprüfungen. Digitale Kassensysteme erzeugen den Z-Bon automatisch und speichern ihn revisionssicher — inklusive Nettoumsätzen, Steuern und Zahlungsmitteln.
§146a der Abgabenordnung verpflichtet seit 2020 alle Unternehmen mit elektronischen Kassensystemen zur Nutzung einer zertifizierten TSE und zur Ausgabe von Belegen.
Die Vorschrift ist die gesetzliche Grundlage für die Kassensicherungsverordnung. Sie regelt die Belegausgabepflicht (Bon-Pflicht), die TSE-Pflicht und die Meldepflicht des Kassensystems beim Finanzamt. Ausnahmen von der Bon-Pflicht können beantragt werden.