GastroSystem vs. Uber Eats
Uber Eats bringt in Großstädten Reichweite — aber 15–30 % Provision pro Bestellung, US-zentrierte Tools und null Markenidentität sind ein hoher Preis. Die Plattform besitzt deine Kundendaten, steuert Sichtbarkeit per Algorithmus und nimmt dir die Lieferkette aus der Hand. Die echte Uber Eats Alternative ist ein eigenes Lieferportal mit Flatrate, eigener App und eigenem Fahrermanagement — deutschlandweit und DSGVO-konform.
Unser Fazit
Uber Eats ist als globaler Reichweiten-Kanal in Großstädten interessant, aber als alleiniger Vertriebsweg eine Margenfalle. Bei 10.000 € Monatsumsatz zahlst du dort 1.500–3.000 € allein an Provision, dazu Zahlungsgebühren und optionale Sichtbarkeits-Boosts. Mit GastroSystem für 299 €/Monat sparst du bis zu 2.700 € pro Monat — und behältst gleichzeitig Kundendaten, Liefersteuerung und volle Markenpräsenz im deutschen Markt.<br/><br/>Praktischer Weg: Uber Eats kurzfristig als Akquise-Kanal weiternutzen, parallel ein eigenes Bestellsystem mit eigener App, QR-Bestellung am Tisch und Bondruck-Hinweis aufsetzen. Stammkunden mit Rabattcodes ('5 % auf die nächste Bestellung — direkt bei uns') schrittweise umleiten. Innerhalb von 3–6 Monaten verschiebt sich der Mix Richtung Eigenkanal, die Marge steigt, du baust eine deutsche Stammkunden-Datenbank auf, die nicht von Uber abhängt. Kostenlos testen, monatlich kündbar.
Häufige Fragen zur Uber-Eats-Alternative
Welche Provision verlangt Uber Eats in Deutschland?
Uber Eats arbeitet mit einem gestaffelten Provisionsmodell: rund 15 % wenn du selbst lieferst (nur Bestellkanal), 25–30 % wenn Uber-Fahrer ausliefern, plus optionale Sichtbarkeits-Pakete und Werbeanzeigen. Dazu kommen Zahlungsgebühren je Transaktion. Bei 10.000 € Monatsumsatz heißt das real 1.500–3.000 € allein an Provision — bevor Zutaten, Personal oder Energie bezahlt sind. Mit einem eigenen Bestellsystem zu 299 €/Monat liegen die Fixkosten bei rund 3 % des Umsatzes statt 15–30 %.
Wie melde ich mich bei Uber Eats ab?
Im Uber-Eats-Restaurant-Manager kannst du den Account pausieren oder die Kündigung per Support-Anfrage einreichen. Beachte die Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen aus deinem Onboarding-Vertrag — meistens monatlich kündbar zum Monatsende, je nach Konditionen. Vor der Kündigung empfehlen wir 4–8 Wochen Parallelbetrieb mit einem eigenen Bestellsystem, damit der Bestellmix nicht abrupt einbricht. Stammkunden über QR-Code, Bondruck und Social Media gezielt auf den Eigenkanal umleiten.
Kann ich eigene Fahrer statt Uber-Fahrer nutzen?
Bei Uber Eats nur eingeschränkt — der 'Self-Delivery'-Modus erlaubt zwar eigene Fahrer, ist aber nicht in allen Märkten und Modellen verfügbar und kostet trotzdem 15 % Plattformprovision. Mit einem eigenen Bestellsystem und FahrerSystem hast du volle Kontrolle: eigene Fahrer-App, GPS-Live-Tracking, Multi-Stop-Routenoptimierung, Statusupdates an den Gast — alles ohne Plattformabhängigkeit und ohne Provision. Externe Dienste lassen sich für Spitzenzeiten zusätzlich integrieren.
Wie wechsle ich von Uber Eats zu GastroSystem?
Schrittweise, ohne Bestelllücke: 1) Speisekarte in GastroSystem aufsetzen oder per CSV importieren. 2) Eigene Lieferzonen per PLZ und Liefergebühren definieren. 3) QR-Code und Bestelllink auf Tisch, Bon und Verpackung — Stammkunden mit Rabattcode direkt zu dir umleiten. 4) Uber Eats 4–8 Wochen parallel betreiben, Eigenanteil messen. 5) Uber Eats schrittweise reduzieren oder kündigen. Hardware wie Bondrucker und Tablets bleiben — kein Lock-in. Migration übernehmen wir auf Wunsch.
Welche Daten kann ich aus Uber Eats exportieren?
Im Uber-Eats-Restaurant-Manager bekommst du Bestelllisten, Umsatzreports und Performance-Daten — aber keine vollständigen Kundenkontakte. Name, E-Mail, Telefon des Gasts gehören dem Konzern und sind in Exporten anonymisiert oder nicht enthalten. Speisekarten-Daten (Produkte, Preise, Beschreibungen, Bilder) kannst du manuell migrieren oder per Import-Tool übernehmen. Wer die Stammkunden für sich gewinnen will, muss sie aktiv am Bestellpunkt (Bon, QR, Beilage in der Verpackung) zum Eigenkanal lenken.
Kann ich Uber Eats und GastroSystem parallel nutzen?
Ja, das ist der pragmatische Übergang. Uber Eats liefert in seinen Großstadt-Märkten Neukunden und Reichweite, GastroSystem wird der Stammkundenkanal mit eigener App, Push-Marketing und Treueprogramm. Bestellungen aus beiden Quellen drucken am selben Bondrucker — eine Küche, ein Workflow, aber Provision nur dort, wo Reichweite messbar Geld bringt. Sobald 60–70 % deiner Bestellungen direkt reinkommen, kannst du Uber Eats reduzieren oder kündigen.
Bekomme ich bei Uber Eats meine Kundendaten?
Nein. Uber Eats ist Vertragspartner des Gasts und Eigentümer der Kundenbeziehung. Du siehst Bestellungen und ggf. anonymisierte Statistiken, aber keine echten Kontaktdaten und keine konsolidierte Bestellhistorie pro Gast. Mit einem eigenen Bestellsystem hast du DSGVO-konformen Vollzugriff: Name, E-Mail, Telefon, Adresse, Lieblingsbestellung, Frequenz. Genau das ist die Voraussetzung für Stammkunden-Marketing — auf Uber Eats strukturell nicht möglich.
Ist GastroSystem TSE- und KassenSichV-konform?
Ja. Das integrierte Kassensystem ist TSE-zertifiziert, erzeugt KassenSichV-konforme Belege, exportiert DSFinV-K für die deutsche Finanzverwaltung und ist GoBD-konform — Belegausgabepflicht 2026 ist abgedeckt. Uber Eats ist ein US-fokussierter Bestellkanal, keine Kasse — du brauchst dort zusätzlich ein eigenes TSE-Kassensystem und musst Bestellungen manuell in deine Tagesabschluss-Logik einfügen. Bei GastroSystem ist Bestellung, Kasse, TSE und Bondruck eine integrierte Lösung.
Wie schnell ist mein eigenes Lieferportal startbereit?
Setup an einem Tag: Speisekarte importieren, Lieferzonen per PLZ definieren, Öffnungs- und Lieferzeiten setzen, Bondrucker pairen, Zahlungsanbieter verbinden — fertig. Eigene Restaurant-App im App Store / Play Store braucht zusätzlich 1–2 Wochen Store-Review, läuft danach als White-Label-App unter deinem Namen. Migration der Uber-Eats-Speisekarte übernehmen wir auf Wunsch kostenlos. Test 14 Tage gratis, Kündigung jederzeit zum Monatsende.