TSE & KassenSichV — automatisch konform
Seit 2020 verpflichtet §146a Abgabenordnung und die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) alle Gastronomen in Deutschland, jede Transaktion kryptografisch zu sichern. GastroSystem hat TSE und KassenSichV vollständig integriert — du musst dich um keine einzige Anforderung selbst kümmern.
Die Technische Sicherheitseinrichtung (TSE) ist nach §146a AO seit März 2020 für alle elektronischen Kassensysteme in Deutschland Pflicht. Sie schützt vor Manipulation, indem jede Transaktion mit einem eindeutigen kryptografischen Hash signiert und in einem manipulationssicheren Speicher abgelegt wird. Ergänzend schreibt die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) die Einzelaufzeichnungspflicht, die Belegausgabepflicht und einen standardisierten Datenexport (DSFinV-K) vor. GastroSystem erfüllt alle diese Anforderungen automatisch — Cloud-TSE und Hardware-TSE werden gleichermaßen unterstützt.
§146a AO: Was das Gesetz genau verlangt
§146a Abgabenordnung schreibt vor, dass jede elektronische Aufzeichnung steuerrelevanter Daten in Echtzeit durch eine zertifizierte TSE gesichert werden muss. Das betrifft alle Restaurantbetreiber mit elektronischer Kasse ab dem ersten Bestelleuro. GastroSystem hält das Zertifikat einer zugelassenen TSE (BSI-zertifiziert) und sorgt dafür, dass jede Transaktion zum Zeitpunkt der Buchung signiert wird. Der Transaktionszähler, die Seriennummer der TSE und die Signatur erscheinen auf dem Kundenbeleg — wie von der KassenSichV vorgeschrieben.
KassenSichV im Detail: Einzelaufzeichnung, Belegpflicht, DSFinV-K
Die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) konkretisiert §146a AO in drei Kernpflichten: (1) Einzelaufzeichnung — jede Transaktion muss einzeln und unveränderbar aufgezeichnet werden, kein Zusammenfassen; (2) Belegausgabepflicht — jedem Kunden muss ein Beleg angeboten werden (physisch oder digital), auf dem Transaktionsnummer, TSE-Seriennummer und Signatur stehen; (3) DSFinV-K-Datenformat — bei einer Kassenprüfung müssen alle Transaktionsdaten im definierten Format (DSFinV-K) zur Verfügung stehen. GastroSystem erfüllt alle drei automatisch: Einzelaufzeichnung ist die Systembasis, Belege werden bei jedem Checkout generiert, DSFinV-K-Export ist per Knopfdruck verfügbar.
GoBD: Unveränderbarkeit und Aufbewahrung
Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern (GoBD) verlangen, dass Buchungsdaten unveränderbar gespeichert, 10 Jahre aufbewahrt und jederzeit im Original reproduzierbar sind. GastroSystem speichert alle Transaktionsdaten in einem Write-Once-Speicher: nachträgliche Änderungen an gespeicherten Transaktionen sind technisch ausgeschlossen. Für eine Betriebsprüfung exportierst du den gesamten Zeitraum mit einem Klick — vollständig GoBD-konform.
Cloud-TSE vs. Hardware-TSE: welche ist die richtige?
Cloud-TSE: Die TSE läuft als zertifizierter Dienst in der Cloud. Einrichtung dauert 10 Minuten, kein physisches Gerät nötig, funktioniert auf jedem internetfähigen Gerät. Nachteil: benötigt Internetverbindung bei jeder Transaktion. Hardware-TSE: Ein USB- oder SD-Stick mit BSI-zertifizierter TSE wird direkt an das Kassengerät angeschlossen. Funktioniert auch offline — Transaktionen werden lokal signiert, die Verbindung zum Backend ist optional. GastroSystem unterstützt beides und hilft bei der Auswahl: Cloud-TSE für gut vernetzte Standorte, Hardware-TSE für Betriebe mit unzuverlässigem WLAN.
Was bei einer Kassenprüfung passiert
Kommt der Betriebsprüfer vom Finanzamt, verlangt er in der Regel den DSFinV-K-Export für einen bestimmten Zeitraum. Du öffnest das Dashboard, navigierst zu Exporte, wählst den Zeitraum und klickst auf 'DSFinV-K exportieren'. Das System generiert eine ZIP-Datei mit den vorgeschriebenen Dateien im richtigen Format. Fertig — typischerweise in unter 2 Minuten. Kein Steuerberater, keine IT-Unterstützung, kein Vorbereitungsaufwand für die Prüfung nötig.
Warum das wichtig ist
Rechtssicher nach §146a AO & KassenSichV
Keine Bußgelder, keine Nachforderungen: GastroSystem erfüllt alle Anforderungen der KassenSichV, GoBD und §146a AO vollständig und automatisch.
Keine Zusatzkosten für Compliance
TSE-Integration, Belegpflicht und DSFinV-K-Export sind in der Flatrate enthalten. Du brauchst nur die TSE selbst (Cloud-Abo ca. 3–5 €/Monat oder Hardware ab ca. 50 €).
Prüfungsbereit auf Knopfdruck
DSFinV-K-Export für jeden Zeitraum in unter 2 Minuten — kein IT-Support, kein Steuerberater für die Prüfungsvorbereitung nötig.
So funktioniert's
TSE-Typ wählen und verbinden
Cloud-TSE: in den Einstellungen aktivieren und mit dem Zertifikat verknüpfen — 10 Minuten. Hardware-TSE: Stick anstecken, in den Einstellungen auswählen, fertig.
Automatisch konform von Tag 1
Jede Transaktion wird sofort signiert, Belege werden generiert, Daten GoBD-konform gespeichert — vollautomatisch ohne weiteres Zutun.
Prüfung vorbereiten
Dashboard → Exporte → Zeitraum wählen → DSFinV-K exportieren. ZIP-Datei für das Finanzamt in unter 2 Minuten fertig.
Weitere Funktionen
Kassensystem
Das vollständige Kassensystem, in das die TSE integriert ist.
Weiterlesen →Bondrucker
Belege drucken — inklusive TSE-Signatur, Transaktionsnummer und QR-Code.
Weiterlesen →Dashboard
Alle Transaktionen, Z-Berichte und DSFinV-K-Export übersichtlich im Dashboard.
Weiterlesen →Häufige Fragen zu TSE & Kassensicherung
Alle Antworten zur TSE-Pflicht, KassenSichV, Cloud-TSE vs. Hardware-TSE und DSFinV-K-Export.
Weiterlesen →Häufige Fragen zu TSE & KassenSichV
Seit wann gilt die TSE-Pflicht und wer ist betroffen?
Die TSE-Pflicht gilt seit März 2020 nach §146a AO für alle Betreiber elektronischer Kassensysteme in Deutschland. Ausnahmen (Nichtbeanstandungsregelung) sind abgelaufen. Betroffen sind alle Restaurantbetreiber, Cafés, Bars und Imbisse mit elektronischer Kasse.
Was unterscheidet Cloud-TSE und Hardware-TSE?
Cloud-TSE: läuft als zertifizierter Dienst in der Cloud, braucht Internetverbindung bei jeder Transaktion, einfache Einrichtung. Hardware-TSE: USB- oder SD-Stick, läuft lokal und offline, ideal bei unsicherem WLAN. GastroSystem unterstützt beides.
Was ist der DSFinV-K-Export und wann brauche ich ihn?
DSFinV-K ist das standardisierte Datenformat, das das Finanzamt bei einer Kassenprüfung anfordern kann. GastroSystem erzeugt diesen Export in unter 2 Minuten für jeden Zeitraum — kein IT-Support nötig.
Was passiert bei einer Kassenprüfung konkret?
Der Prüfer verlangt den DSFinV-K-Export für einen Zeitraum. Du öffnest Dashboard → Exporte, wählst den Zeitraum und exportierst. Die ZIP-Datei enthält alle vorgeschriebenen Dateien im richtigen Format. Fertig.
Muss ich mich selbst um die KassenSichV kümmern?
Nein. GastroSystem erfüllt alle drei KassenSichV-Anforderungen automatisch: Einzelaufzeichnung, Belegausgabepflicht und DSFinV-K-Exportfähigkeit. Einzige Voraussetzung: eine aktive TSE (Cloud oder Hardware).
Kostet die TSE-Integration extra?
Nein. TSE-Unterstützung, Belegpflicht und DSFinV-K-Export sind in der Flatrate enthalten. Du bezahlst nur die TSE selbst: Cloud-TSE kostet ca. 3–5 €/Monat beim Anbieter, Hardware-TSE einmalig ca. 50–80 €.
Wie lange werden Transaktionsdaten aufbewahrt?
GoBD schreibt 10 Jahre Aufbewahrung vor. GastroSystem speichert alle Transaktionsdaten für 10 Jahre unveränderbar — inklusive TSE-Signaturen und Belege.